Fachplaner für Brandmeldeanlagen & Sprachalarmanlagen

Antworten auf die wichtigesten Fragen für Fachplaner

Ganz einfach: Mit der Systemzertifizierung nach DIN EN ISO 9001 und DIN 14675

Mit dieser Systemzertifizierung erhalten dann auch gerade kleinere Planungsbüros die Möglichkeit, eine vollständige DIN14675 Zertifizierung inkl. der ISO 9001 Zertifizierung zu einem fairen und moderaten Preis zu erhalten.

Systemzertifizierung von DIN 14675 und DIN EN ISO 9001

Jährliche pauschale Zertifizierungskosten:

Ing.-Büro, Planer (DIN 14675: Phase 6.1 Planung, 6.2 Projektierung und ISO 9001)
€ 1.300,– zzgl. MwSt.

Und bei mir natürlich wirklich pauschal. Das bedeutet: inkl. sämtlicher Kosten für Logos, Zertifizierungsgebühren, Reisezeiten und den Reisekosten der Auditoren. Das ist einmalig und fair.

Bei Interesse möchte ich Sie bitten, schicken Sie mir bitte einfach unter Kontakt eine E-Mail mit Ihren kompletten Firmendaten. Im Betreff wählen Sie bitte Zertifizierung DIN 14675 aus.

– Zertifizierung nach DIN 14675
– Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001
– Prüfung zur verantwortlichen Person (ehemals hauptverantwortliche Fachkraft) für BMA/SAA

Ja. Seit dem 1.11.2003 muss jeder Fachplaner/jedes Ing.-Büro für Brandmeldeanlagen (BMA) nach DIN 14675 zertifiziert sein. Nach dem Erscheinen der neuen DIN 14675 im April 2012 wird mit Ende der Übergangsfrist zum 30.09.2013 ebenfalls eine Zertifizierung für Sprachalarmanlagen (SAA) Pflicht.

Zuerst muss sich der Fachplaner anschauen, nach welchen Phasen der DIN 14675 er sich zertifizieren lassen möchte. Es sind wohl nur die Phasen 6.1 – Planung und 6.2 – Projektierung interessant. Der Rest ist auf keinem Fall erforderlich.

1. Hinweis:
Planung (Phase 6.1) bedeutet, dass eine herstellerneutrale Planung (also die Ausschreibung) erstellt wird. Eine Projektierung (Phase 6.2) erlaubt die Festlegung eines Herstellers der Brandmeldeanlage/Sprachalarmanlage. Möchte ein Fachplaner nach der Submission die Ausschreibungen bewerten und ausführungsbegleitend tätig sein, ist eine Zertifizierung mind. nach den Phasen 6.1 und 6.2 erforderlich, da hier eine Bewertung der vom Errichter angegebenen Herstellerangaben der BMA/SAA möglich ist.

2. Hinweis:
Wenn Sie als Planer für ein Bestandsobjekt eine Erweiterung planen, wird eigentlich immer eine Erweiterung der bestehenden Brandmeldeanlage/Sprachalarmanlage realisiert. Dies kann keineswegs als eine herstellerneutrale Planung verstanden werden. Es handelt sich um die Phase 6.2 Projektierung.

3. Hinweis:
Nicht nur bei Großkunden wie z.B. Mercedes und BMW wurde die Auswahl der BMZ bereits entschieden. Es wird ein ganz bestimmter Hersteller eingebaut. Das ist bereits entschieden. Hier arbeitet ein Planer nie herstellerneutral. Es handelt sich ebenfalls um die Phase 6.2 Projektierung.

Empfehlung:
Ein DIN 14675 Zertifikat hat eine Gültigkeit von 4 Jahren. Selbst wenn Sie heute nur Planungen nach der Phase 6.1 durchführen, weiß doch i.d.R. niemand, wie sein Auftrag von morgen aussieht. Daher ist ein Planer für die Zukunft nur dann gut gerüstet, wenn er sich mind. nach den Phasen 6.1 und 6.2 zertifizieren lässt.

Vorab nochmals, es gibt keine Übergangsfrist für die geforderte Zertifizierung nach DIN 14675, die Übergangsfrist ist seit dem 1.11.2003 abgelaufen.

Die DIN 14675 fordert als Eingangsvoraussetzung ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001.

Antwort:
Ja und Nein. Es hängt von den Phasen ab, nach denen sich ein Fachplaner zertifizieren lassen möchte.

Ja. Der Fachplaner, der sich nach mehr Phasen als nur die Phase 6.1 zertifizieren lassen möchte (z.B. 6.1 und 6.2), muss ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001 eingeführt und zertifizieren lassen.

Nein. Für die Phase 6.1, Planung kann eine DIN 14675 Zertifizierung erfolgen, ohne dass die Zertifizierung des Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001 erforderlich ist. Das Qualitätsmanagementsystem muss allerdings eingeführt sein und leben..

Hinweis:
Die Formulierung, dass für die Phase 6.1, Planung als Nachweis für ein geeignetes Qualitätsmanagement-Systems die Vorlage eines QM-Handbuches ausreicht, ist nicht wirklich richtig! Im Anhang M der DIN 14675 werden die Mindestinhalte definiert: Das QM-System muss leben, alle Forderungen der DIN EN ISO 9001 müssen umgesetzt worden sein. Das Zertifizierungsaudit für die ISO 9001 wird eingespart, das ist richtig. Nicht allerdings das Zertifizierungsaudit für die DIN 14675.

Empfehlung zur Systemzertifizierung:
Mit meiner Systemzertifizierung für DIN 14675 (Phase 6.1, Planung und Phase 6.2, Projektierung) können die Kosten für eine Combi-Zertifizierung erheblich gesenkt werden. Die Kosten für die Combi-Zertifizierung bei meiner Systemzertifizierung liegen dann für Sie voraussichtlich in dem Bereich einer reinen DIN 14675 Zertifizierung nur für die Phase 6.1 eines Einzelunternehmens für sich alleine. Das klingt doch verlockend, oder? Und die Einführung eines pragmatischen QM-Systems macht schon Sinn und ist in einem Planungs-/Ing.-Büro gar nicht so kompliziert. Die Entscheidung liegt bei Ihnen!

Bei Interesse möchte ich Sie bitten, sich in meiner Liste völlig unverbindlich vormerken zu lassen. Schicken Sie mir bitte einfach unter Kontakt eine E-Mail mit Ihren kompletten Firmendaten. Im Betreff wählen Sie bitte Zertifizierung DIN 14675 aus.

Wenn im Unternehmen bereits ein zertifiziertes QM-System vorliegt, ist das total OK, egal bei welcher Zertifizierungsgesellschaft. In dem bestehenden QM-System lassen sich leicht die Forderungen der DIN 14675 integrieren. Dabei bin ich gerne behilflich.

Empfehlung #1:
Aus Kostengründen sollte langfristig eine Kombi-Zertifizierung angestrebt werden. Wenn Sie bei einer Gesellschaft nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert sind, welche die DIN 14675 Zertifizierung nicht anbietet, hat diese Gesellschaft wohl nicht wirklich für Sie eine Zukunft. Wählen Sie für die DIN 14675 Zertifizierung eine Gesellschaft, mit der Sie sich auch langfristig eine Zusammenarbeit vorstellen könnten. Das sind wohl nur die Gesellschaften, die einen Kunden auch als solchen behandeln.

Empfehlung #2:
Die Aufnahme ihres bestehenden QM-Systems in meiner Systemzertifizierung sollten wir besprechen. In manchen Fällen ist sogar ein Wechsel vor Ablauf des bestehenden Zertifikates monetär interessant. Auch wenn Sie sich ein eigenes Zertifikat leisten können, sollten Sie sich überlegen, ob Sie die Einsparung nicht anderweitig sinnvoller investieren können.

Das ist relativ überschaubar. Es gibt bis jetzt nur 9 Zertifizierungsgesellschaften, bei denen Sie sich zertifizieren lassen können.

TÜV Rheinland Group www.de.tuv.com
TÜV SÜD www.tuev-sued.de
TÜV Nord www.tuev-nord.de
TÜV Hessen www.tuev-hessen.de
TÜV Thüringen www.tuev-thueringen.de
LGA www.lga-intercert.com
VdS www.vds.de
ZDH www.zdh-zert.de
ZdS www.zds-zert.de

Es gibt in Deutschland knapp über 100 Firmen, bei denen man sich nach DIN EN ISO 9001 zertifizieren lassen kann. Die Firmen werden von der DAKKS zugelassen. Hier kann auch diese Liste angefordert werden.

www.dakks.de

Empfehlung:
Alle Zertifizierungsgesellschaften nach DIN 14675 bieten auch die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 an.

Wenn Sie noch nicht nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert sind, kann nur eine Kombi-Zertifizierung empfohlen werden. Das ist die gleichzeitige Zertifizierung von DIN 14675 und DIN EN ISO 9001 an einem Tag (in der Regel ein Tag). Dies ist natürlich auch kostengünstiger als jeweils eine separate Zertifizierung. Logisch. Und für das Unternehmen ist es auch angenehmer, als an zwei unterschiedlichen Tagen im Jahr von jeweils einer Zertifizierungsgesellschaft vom Arbeiten abgehalten zu werden.

Die Systemzertifizierung hat meiner Meinung nach für Sie am meisten Zukunft. Bei Interesse möchte ich Sie bitten, schicken Sie mir einfach unter Kontakt eine eMail mit Ihren kompletten Firmendaten. Im Betreff wählen Sie bitte Zertifizierung DIN 14675 aus.

Dies ist natürlich nur bei den Herstellern der Brandmeldeanlagen bzw. Sprachalarmanlagen möglich. Es muss nicht bei allen Herstellern eine Schulung besucht werden. Natürlich nur bei den von Ihnen projektierten BMA-/SAA-Systemen (Phase 6.2 der DIN 14675). Hier eine kleine Übersicht für Sie:

Bosch, Ottobrunn: www.bosch-sicherheitssysteme.de
Detectomat, Ahrensburg: www.detectomat.de
Dynacord, Straubing: www.dynacord.com
ESSER by Honeywell (Novar Gmbh), Neuss: www.esser-systems.com
G+M Elektroakustik, Heppenheim: www.gm-elektroakustik.de
GE Security, Neuss: www.ge.com
Gräf & Meyer, Kirkel: www.gplusm.de
Hekatron, Sulzburg: www.hekatron.de
Hertek, Berlin: www.hertek.de
Laauser & Vohl, Ostfildern: www.laauser.com
LABOR STRAUSS Sicherheitssysteme, Mönchengladbach: www.laborstrauss.de
MEP-Gefahrenmeldetechnik, Pockau-Lengefeld: www.mep-pockau.de
Minimax, Bad Oldesloe: www.minimax.de
Notifier, Ratingen: www.notifier.de
NSC, Bielefeld: www.nsc-sicherheit.de
RCS, Bad Aibling: www.rcs-audio.com
Schrack, Wien: www.schrack-seconet.com
Securiton, Achern: www.securiton.de
Setec, Seefeld: www.setec-gmbh.net
Siemens: www.siemens.de
Telenot, Aalen: www.telenot.de/com
TOA, Hamburg: www.toa.de
Total Walther, Tyco: www.tycofireandsecurity.com
Variodyn, Eckersdorf: www.variodyn.de
WENZEL Elektronik, Pinneberg: www.wenzel-elektronik.de